Förderung
des Exports ökologischer Agrar- und Nischenprodukte aus
Lateinamerika und Karibik
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Ziel des mehrjährigen Projektes ist der Aus- und Aufbau von institutionellen
Exportstrukturen und -kompetenzen für ökologisch erzeugte Agrar- und
Nischenprodukte in drei Pilotländern Lateinamerikas.
Die Begünstigten sollen insbesondere Kleinbauern und ihre Genossenschaften
sowie klein- und mittelständische Verarbeiter und Exporteure sein.
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1.
Ausgangssituation
In den Ländern
Lateinamerikas und der Karibik gibt es ein großes Potential an ökologisch
erzeugten Agrar- und Nischenprodukten.
Im Vergleich zu
Afrika und den osteuropäischen Ländern ist die Region führend hinsichtlich ökologisch
bewirtschafteter Flächen, der Anzahl ökologisch wirtschaftender Betriebe sowie
dem Aufbau von Verbänden, Beratungs-, Kontroll- und Zertifizierungsstrukturen.
Lokale oder regionale Märkte für ökologisch erzeugte Produkte existieren
bisher kaum.
Um diese Produkte
angemessen in Wert setzen zu können, sind die Bauern - überwiegend kleine und
mittlere Produzenten - sowie die Verarbeiter auf den Export angewiesen.
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Wichtigste
Absatzmärkte:
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2. Ziele des Projektes
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Die institutionelle Stärkung der nationalen
Exportförderorganisationen bei Beratung, Dienstleistung, Marketing und
Vernetzung
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Die nachhaltige Verankerung des Know-Hows vor
Ort, z.B. in einer überregional zugänglichen Schulungseinrichtung oder
Verbänden.
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Die nachhaltige Darstellung relevanter
Informationen in einer spanischsprachigen Internetplattform.
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Der pilothafte Export ökologisch erzeugter
Agrar- und Nischenprodukte von den kleinbäuerlichen Erzeugern bis zum
Importeur.
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3. Umsetzung des Projektes
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Schwerpunkt: Ecuador
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Ein besonderer Schwerpunkt der Maßnahme
liegt auf Edelkakao aus Ecuador, hier wird exemplarisch ein Teilprojekt
mit dem Titel 'Verbesserung der Absatzchancen für Edelkakao
durch Maßnahmen der Qualitätssicherung' durchgeführt. BGA und GTZ
arbeiten hier gemeinsam mit den wichtigen Akteuren der Kakaokette in Ecuador und
Deutschland.
Unsere Partner
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Schwerpunkt Peru und Costa Rica:
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Auch mit diesen beiden Ländern bestehen intensive
Kontakte, die im Rahmen des Projekts genutzt werden. Besonders im Fokus stehen
in Peru und Costa Rica tropische Früchte sowie Heil- und Gewürzpflanzen.
Ziele der Aktivitäten sind hier die institutionelle Stärkung der Organisationen bei
der Erfassung, Darstellung und Vermarktung der exportfähigen Produkte.
Unsere Partner
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Workshops bei Messen
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Während zwei Workshops
in Deutschland wurden den interessierten lateinamerikanischen Unternehmern
relevante Themen für die Bedienung des deutschen/europäischen Marktes, wie zum
Beispiel Trends, Rückverfolgbarkeit oder Biozertifizierung von Experten aus der
Praxis vorgestellt.
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Lateinamerika Importdesk der Deutschen Wirtschaft
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Im Rahmen des Projektes wird im BGA auch ein „Importdesk
Lateinamerika“ eröffnet. Ziel dieser Einrichtung ist die Verbesserung der
Rahmenbedingungen für den Import aus der Region, die Herstellung von Geschäftskontakten
zwischen lateinamerikanischen Produzenten und deutschen Importeuren sowie die
Vernetzung und Beratung der beteiligten Institutionen. Hierdurch werden die Strukturen und Kompetenzen vor Ort gestärkt.
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Die Akteure
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Der Bundesverband des Deutschen Groß- und Außenhandels
e.V. (BGA) ist der Spitzenverband der deutschen Import-, Export- und Großhandelsbranche
mit Sitz in Berlin. Der BGA vertritt mit seinen 75 Landes-, Regional- und
Fachverbänden über 110.000 Groß- und Außenhandelsunternehmen.
Die Gesellschaft für Technische
Zusammenarbeit mbH(GTZ) ist ein weltweit tätiges Unternehmen der
Internationalen Zusammenarbeit für nachhaltige Entwicklung. Sie bietet
zukunftsfähige Lösungen für politische, wirtschaftliche, ökologische und
soziale Entwicklungen in einer globalisierten Welt. Ihr Ziel ist es, die
Lebensbedingungen von Menschen nachhaltig zu verbessern. Ihr Hauptauftraggeber
ist das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung
(BMZ).
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